Heiraten in den USA

new york cityscape, tourism concept photograph statue of liberty, lower manhattan skylineDie USA sind ein beliebtes Reiseland und bieten eine unglaubliche Vielzahl an Landschaften, Klimata und Städten, die gerade zum Heiraten sehr verführerisch sind. Direkt nach der Trauungszeremonie kann man in die Flitterwochen durch starten und die Weiten des Landes erkunden. Die Hochzeitsfeier mit Freunden und Familie holt man dann später nach der Heimkehr nach. So kann man sich seinen Traumort problemlos aussuchen und eine wirklich unvergessliche Zeremonie feiern. Man muss nur ein wenig Englisch können – wenn das nicht der Fall sein sollte, kann man für die Trauungszeremonie einen Dolmetscher engagieren.

Kaum Bürokratie beim Heiraten

Die USA machen es ihren Bürgern und Besuchern sehr leicht, den Bund der Ehe zu schließen. Man benötigt zum Heiraten in sehr vielen Staaten nur zwei Dokumente: die sogenannte Wedding License oder auch Marriage License und einen gültigen Reisepass. Die Wedding License erhält man bei der Stadtverwaltung, sie kostet zwischen 20 und 80 Dollar.

In wenigen Bundesstaaten werden noch weitere Dokumente wie eine Abschrift der Geburtsurkunde verlangt, auch ein Bluttest kann möglicherweise gefordert werden. Genaues erfährt man aber beim Standesamt des Ortes, in dem man heiraten möchte.

Danach hat man die freie Auswahl, wie man seine Trauungszeremonie gestalten möchte. Man kann (oft ohne Termin) auf dem Standesamt heiraten, oder aber sich von irgendeiner anderen Person trauen lassen, die dazu befugt ist. In den USA heißt so eine Person Officiant und kann ein Geistlicher, aber auch irgend jemand anders sein. Auch die Orte für die Trauung sind sehr frei wählbar, in den USA ist man da sehr flexibel. Die Heiratsurkunde muss nach der Heirat nur noch mit einer sogenannten Apostille amtlich bestätigt werden, und schon kann man damit seine Hochzeit in Deutschland registrieren lassen.

Verrückte und traumhafte Hochzeiten in den USA

Wenn man sich dafür entscheidet, in den USA zu heiraten, steht man vor der Qual der Wahl. Was soll es sein – Florida mit seinem warmen Klima, New Orleans oder San Francisco mit ihrem unvergleichlichen Flair, ganz mondän in New York oder doch lieber am Traumstrand in Hawaii? Die Wahl fällt schwer, zumal es auch noch ungewöhnliche Methoden gibt, sich das Jawort zu geben.

So kann man auch hoch in den Lüften Ja sagen, zum Beispiel in einem Heißluftballon oder Helikopter über dem nächtlichen glitzernden Las Vegas, dem Grand Canyon oder dem Napa-Sonoma Valley in Kalifornien. Eine romantische Strandhochzeit ist in vielen Staaten möglich, auch die Hochzeit aus „Vom Winde verweht“ kann auf einer Plantage in Louisiana nachgestellt werden. Die sportlichen Paare mit einer Affinität zum Wasser entscheiden sich vielleicht für die Tauchhochzeit, an der auch die Gäste ins kühle Nass springen müssen.

Genauer erkundigen sollte man sich, wenn einer der Partner noch minderjährig ist, eine gleichgeschlechtliche Ehe geschlossen werden soll oder das Brautpaar eng verwandt ist. Denn diese Eheschließungen sind in einigen Staaten der USA ausgeschlossen oder erfordern besondere Papiere, die man vorher in Deutschland besorgen muss.


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