Hochzeitsfilme

Selbst nach zwanzig Jahren macht es immer noch Spaß, wenn man sich – womöglich gemeinsam mit seinen Kindern – die Filme von seiner Hochzeit anschaut. Frisuren und Kleidung werden womöglich belächelt, die damals noch faltenfreien Gesichter vielleicht mit ein wenig Wehmut betrachtet. Aber normalerweise überwiegt dieses wunderbare Gefühl, welches man damals hatte und welches durch das Ansehen der Hochzeitsfilme wieder wach gerufen wird.

Umfang des Hochzeitsvideos

Elegant Woman Ready for a ShootBei dieser Frage scheiden sich wieder die Geister: die Minimalisten wollen nur die wichtigsten Momente auf die Speicherkarte gebannt haben, die eifrigen Sammler und Jäger am liebsten alles. So hat es sich mittlerweile eingebürgert, dass das Hochzeitsvideo schon lange vor der Hochzeit startet und zum Beispiel Braut und Bräutigam bei der Auswahl ihres Outfits und beim Junggesellenabschied / Junggesellinnenabschied gefilmt werden.

Diese Idee hat natürlich den Vorteil, dass das Brautpaar später auch Momente teilen kann, die es getrennt erlebt hat, so das Ankleiden von Braut und Bräutigam. Wer viele Aufnahmen machen lässt, sollte diese aber auf jeden Fall nachbearbeiten und in einer sinnvollen Reihenfolge zusammen stellen, damit das Ansehen später auch wirklich Spaß macht.

Vorbereitungen für die Hochzeitsfilme

Damit man diese schönen Erinnerungsstücke auch wirklich bekommt, gehört ein wenig Vorbereitung dazu.

  • Entwicklung eines Storyboards

  • Wie ein echter Filmemacher auch sollten Sie sich eine Art Drehbuch oder Storyboard überlegen, in dem fest gehalten wird, was alles gefilmt werden soll.
  • Halten Sie in Ihrem Storyboard auch fest, wenn ein Moment von mehreren Kameras mit unterschiedlichen Perspektiven aufgenommen werden soll. So möchten Sie vielleicht, dass während der Trauung eine Kamera Sie und Ihren Partner filmt, eine andere die Schar der Gäste und eine weitere Kamera den Auftritt der Sängerin genau dokumentiert.
  • Auswahl der Kameraleute – Profi oder Amatuer

  • Nun könne Sie anhand Ihres Storyboards die benötigten Kameraleute auswählen. Das können begabte Freunde oder Verwandte sein, Profis oder eine Mischung aus beidem. Sprechen Sie mit den Kameraleuten durch, was Sie sich vorstellen, sprechen Sie auch über die Räumlichkeiten und deren Lichtverhältnisse – vielleicht wird zum Beispiel in der Kirche eine zusätzliche Lichtquelle benötigt.
  • Die zumeist bessere Technik, des Profis und natürlich das professionelle Auge finden oft Perspektiven und Bildausschnitte, die wirklich außergewöhnlich sind. Zudem wird das Werk zum Schluss noch bearbeitet und geschnitten und üblicherweise auf einer DVD mit einem Menu ausgeliefert, so dass das Sehvergnügen sehr komfortabel und hoch ist.
  • Die Frage, ob man einen Profi oder Amateur wählt, kann man aber auch salomonisch lösen: sowohl als auch. Der Profi macht die Aufnahmen von wichtigen oder schwierigen Momenten, wie es zum Beispiel bei der Trauungszeremonie in der Kirche mit ihren kniffligen Lichtverhältnissen angesagt ist. Und all die vielen Amateure filmen dann den ganzen Tag über, so dass auch so eine schöne Sammlung an Filmaufnahmen entsteht, die man später zusammen fügen und schneiden kann.
  • Auf jeden Fall sollte man aber darauf achten, dass sowohl der professionelle Videograf als auch die begeisterten Amateure ein wenig Diskretion walten lassen und die Gäste sowie das Brautpaar nicht zu offensichtlich und aufdringlich mit ihren Kameras verfolgen. Nicht jedem gefällt es, wenn zu jedem Zeitpunkt irgendeine Kamera läuft – das kann eine entspannte und gelassene Stimmung dann doch etwas stören.

Zusammenstellung der Hochzeitsfilme

Natürlich können Sie die verschiedenen Filme einzeln stehen lassen, aber oft ist es zum Ansehen viel schöner, wenn aus den einzelnen Filmen ein Gesamtwerk zusammen gestellt wird. Dies kann man selber am PC machen, es gibt dazu sogar viele kostenfreie Programme.

Mit so einem Programm können Sie die einzelnen Filme schneiden und so zusammen stellen, dass sich ein runder Film mit den Highlights Ihrer Hochzeit ergibt. Wenn Sie ihn dann noch mit Musik unterlegen, haben Sie eine tolle Erinnerung, die man sich gerne ansieht.

Wenn Sie sich diese Bearbeitung nicht zutrauen oder sie Ihnen zu mühselig ist, können Sie diese Aufgabe auch an einen Dienstleister vergeben, der dies für Sie erledigt. Dieser wird Ihnen als Ergebnis eine DVD liefern, auf der das fertige Werk ist. Und vergessen Sie dann nicht, diese DVD regelmäßig zu kopieren – die neuen Medien sind leider nicht so haltbar, wie man es sich wünschen würde.