Hochzeitsnacht

Nach der Hochzeitsfeier beginnt die Hochzeitsnacht – die erste Nacht als verheiratetes Ehepaar. Damit die Hochzeitsnacht aufregend, unvergesslich und zugleich wunderschön wird, sollte man einige Tipps beachten. Zwar ist die intime Hochzeitsnacht ein alter Brauch, in der heutigen Zeit sollte man jedoch mit Spaß an die Sache herangehen.

Die Hochzeitsnacht – Vorbereitungen

Hochzeitsnacht - Das erste Mal in der EheFür eine sinnliche und intime Hochzeitsnacht  sollte dem Hochzeitspaar eins bewusst sein: Keine zu hohen Erwartungen! Nach der Trauung und der Hochzeitsfeier ist man in der Regel schon geschafft und nicht mehr zu stundenlangen Höchstleistungen in der Lage. Wer nach den Anstrengungen des Tages sowieso müde ins Bett fällt oder etwas zu tief in Glas geschaut hat, kann die intime Hochzeitsnacht natürlich auch auf den ersten Abend in den Flitterwochen legen.

Ganz gleich für welchen Tag bzw. Abend man sich entscheidet, im Vorfeld sollte die glückliche Braut nach ein paar hübschen Hochzeitsdessous Ausschau halten. Auch der Bräutigam kann sich mit einer schicken, neuen Boxershorts überraschen. Wer mit wenigen Handgriffen, ein paar Kerzen und vielleicht noch einigen Rosenblättern das Hotelzimmer bzw. das Liebesnest etwas aufhübscht hat eine deutlich schönere Atmosphäre. Eine prickelnde Flasche Sekt sorgt für eine entspannte Stimmung – bitte aber nicht nach dem Motto „viel hilft viel“!

Möchte das Paar bei der intimen Zweisamkeit nicht von der weiblichen Erdbeerwoche überrascht werden, sollte dies im Vorfeld bei der Planung berücksichtigt werden. Nach Absprache mit dem Arzt gibt es Möglichkeiten, die roten Tage leicht zu verschieben.

Das allererste Mal – kein Sex vor der Ehe

Haben sich einer oder sogar beide Partner die Jungfräulichkeit für die Hochzeitsnacht aufgespart, sollte das Brautpaar sehr behutsam an das Abenteuer herangehen. Mit Verständnis und Behutsamkeit können mögliche Ängste beseitigt werden.

HochzeitsnachtMit einem ausführlichen und lustvollen Vorspiel schafft man eine ideale Voraussetzung für das erste Mal. Ein offenes Gespräch im Vorfeld über Wünsche, Vorstellungen und Ängste schafft zusätzliche Sicherheit bei dem unerfahrenden Partner.

Sind beide Partner auch wirklich bereit, die Jungfräulichkeit hinter sich zu lassen, kann das erotische Abenteuer beginnen. Es ist wichtig, dass Offenheit ganz oben steht und man dem Partner zunächst erzählt, was einem gefällt. Die Braut könnte zum Beispiel die Initiative ergreifen, die Hände ihres Ehepartners nehmen und dahin führen, wo sie es am liebsten hat. Bei der körperlichen Liebe geht es zunächst vielmehr darum den Körper zu streicheln und zu erforschen.

Man sollte sich für die klassische Stellung, der Missionarsstellung, entscheiden, da die Unsicherheit dort nicht so zum Tragen kommt. Der Mann gibt der Frau den nötigen Halt. Die Geborgenheit, das Herzrasen und die neuen Berührungen werden dem frischgebackenen Ehepaar sicherlich große Freude bereiten. Hat die Frau Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, hilft oft auch Gleitgel.

Kurz nachgedacht – die Familienplanung

Bevor man sich der intimen Zweisamkeit hingibt, sollte das Paar darüber nachdenken, ob man gleich in dieser Nacht die Familienplanung vorantreiben möchte. Wünschen sich beide Partner ein Kind, braucht man sich um Verhütung keine Gedanken zu machen. Wer zu einem späteren Zeitpunkt oder gar nicht mit der Familienplanung anfangen möchte, sollte über die Verwendung eines Kondoms oder der Pille dringend nachdenken 😉