Hochzeitszeitung

HochzeitszeitungEine Hochzeitszeitung ist eine tolle Überraschung, über die sich das Brautpaar sicher sehr freuen wird – und auch die Gäste werden ihren Spaß daran haben. Darin kann man die humoristisch aufbereiteten Lebensgeschichten des Brautpaares lesen, die Geschichte ihres Kennenlernens studieren, es finden sich witzige Psychotests für das Brautpaar darin, Fotos aus allen Lebensepochen, Ratschläge für die Ehe und vieles mehr. Die als Zeitung oder Illustrierte gestaltete Hochzeitszeitung ist ein wunderbares Erinnerungsstück für alle Beteiligten.

Herstellung einer Hochzeitszeitung

Allerdings ist die Herstellung einer guten Hochzeitszeitung mit einigem Aufwand verbunden, so dass man rechtzeitig damit beginnen sollte. Da oft Beiträge geschrieben und Fotos aufgetrieben werden müssen, ist es gar nicht unrealistisch, schon drei Monate vor dem Termin der Hochzeit mit der Planung und Erstellung der Hochzeitszeitung zu beginnen.

Da viel Arbeit wartet, hat es sich bewährt, ein kleines Redaktionsteam zu bilden, um eine schöne Hochzeitszeitung zu erstellen. Dieses sollte die verschiedenen Aufgaben unter sich aufteilen – einer koordiniert alles, einer kümmert sich um die Bilder wie Fotos, Karikaturen oder Grafiken, ein anderer um die Texte, und wieder ein anderer um das Layout der Zeitung. In einem ersten Treffen sollten die beteiligten Redaktionsmitglieder dann ein paar grundlegende Entscheidungen treffen.

  • Umfang, Format und Anzahl der Exemplare

  • Diese Eckdaten bestimmen den Aufwand, den die Erstellung der Zeitung verursachen wird, sowie die Kosten des Drucks. Man kann entweder ein Unikat erstellen, welches dem Brautpaar geschenkt wird, oder aber man lässt für alle Gäste ein Exemplar drucken – das bestimmt sicher auch das Budget.
  • Erstes Brainstorming

  • Hier kann das Redaktionsteam Ideen sammeln, welche Texte und Bilder in die Zeitung kommen sollen und wer was liefern kann. Manche Texte schreibt das Redaktionsteam vielleicht selbst, andere müssen ebenso wie Fotos von anderen angefordert werden.
  • Grobe Gliederung festlegen

  • Bei der Gliederung kann man sich grob an dem Format Tageszeitung oder Illustrierte orientieren. Bei einer Tageszeitung braucht man einen großen Aufmacher für die Titelseite sowie verschiedene Rubriken für den Innenteil; die Illustrierte startet nach dem Deckblatt mit einem Editorial und einem Inhaltsverzeichnis. An diesen Beispielen kann sich dann auch derjenige orientieren, der für das Layout zuständig ist.

Jetzt beginnt die arbeitsreiche Zeit: Es wird geschrieben, nach Fotos gefahndet, die vielleicht noch kreativ bearbeitet werden, es werden Tests entworfen und Karikaturen gezeichnet, das Layout wird kreiert und nach einer passenden Druckerei gesucht. Während dieser Phase sollte der Koordinator regelmäßig überwachen, ob auch alle Mitglieder des Teams mit ihren Aufgaben gut voran kommen. Der Layouter sollte regelmäßig beliefert werden, damit auch er oder sie mit seiner Aufgabe weiter machen kann.

Ist alles geliefert, geht es an die endgültige Ausgestaltung der Zeitung. Dank Scannern und guten Grafikprogrammen kann die Hochzeitszeitung heutzutage problemlos am Computer zusammen gestellt werden, was auch die flexible Gestaltung enorm erleichtert. Die endgültige Fassung wird noch einmal Korrektur gelesen, und dann kann es auch schon in den Druck gehen.

Man kann je nach Format die Hochzeitszeitung selber ausdrucken oder aber seine Vorlage an eine Druckerei geben, die die Zeitung dann auch falten oder binden kann. Diese Art sieht sicher am professionellsten aus, ist aber mit höheren Kosten verbunden.

Inhalte einer Hochzeitszeitung

Der Inhalt der Hochzeitszeitung ist natürlich völlig frei gestaltbar, aber es haben sich doch einige Klassiker heraus kristallisiert, die in kaum einer Hochzeitszeitung fehlen. Dazu gehören die Lebensläufe des Brautpaares, gerne humorvoll dargestellt, und die Geschichte ihrer Beziehung. Gerne werden auch noch Anekdoten aufgenommen, nicht ganz ernst gemeinte Ratschläge für die Ehe, ein Horoskop für die Ehe, ein paar Tests, vielleicht ein witziges Gedicht, eine Auflistung der Hochzeitstage mit humoristischen Anmerkungen und natürlich viele Bilder, Karikaturen oder Zeichnungen.

Auf dem Titelblatt prangt natürlich ein Foto des Brautpaares, im Innenteil tummeln sich Bilder aus Jugendtagen, aber gerne auch Bilder von Familienmitgliedern oder Freunden. Wenn im Redaktionsteam keine geübten Zeichner sind, kann man erforderliche Zeichnungen oder Karikaturen natürlich auch von einem professionellen Künstler anfertigen lassen – wenn das Budget dieses her gibt.